Die Neuraltherapie ist ein regulationsmedizinisches Umstimmungsverfahren mittels Injektionen von Lokalanästhetika (vorzugsweise Procain, entdeckt 1905). Auch wenn das Procain ursprünglich vom Cocain abstammt, hat es durch eine winzige Veränderung im chemischen Aufbau keine suchtmachende Wirkung mehr!
Injektionen werden in der Neuraltherapie gesetzt
1. am Ort des Schmerzes oder der Erkrankung
z.B. mit sog. „Quaddeln" am Kopf
2. im dazugehörigen Körpersegment
z.B. Injektionen neben die Wirbelsäule nach MINK
3. an entsprechende Nervenknoten
z.B. an das Kopfganglion Ganglion stellatum
4. an Gefäße oder Nerven
z.B. an den Trigeminusnerv
5. an Störfelder
z.B. auffällige Narben. vereiterte Zähne, Amalgambelastung
Der Begriff Störfeld bedarf einer Erklärung: Letztendlich kann jedes Organ oder jeder Bezirk des Körpers zum Störfeld werden. Störfelder können immer dann entstehen, wenn der Zellstoffwechsel über eine längere Zeit überfordert wird (Streß) oder durch Einwirkung von außen (Operation, Verletzung). Dann „stört" ein solcher Bereich das Zusammenspiel all der anderen Zellfunktionen und die Informationsweitergabe im Körper.


